Hamam, Sauna & Spa -
Wissenswertes für Wellnessliebhaber

Birkenreisig

Eine alte Saunatradition aus Finnland

Birkenreisig

Birkenreisig

Es ist nicht nur der herrliche Duft von frischer Birke, der einen Sauna-Aufguss mit einem Birkenquast unvergesslich macht. Es ist vor allem das wohlig warme Gefühl im Körper nach der sanften Klopfmassage mit dem Birkenreisig. Denn die leichten Schläge, zusammen mit der Wärme in der Sauna, lösen Muskelverspannungen und regen die Durchblutung der Haut an. Das Einatmen der freigesetzten ätherischen Öle ist zudem eine Wohltat für die Atemwege. Der typische Birkenreisig wird aus den Zweigen von dichtbelaubten, frischen und vor allem blütenlosen Birken hergestellt. Für die Anfertigung eines hochwertigen Birkenquastes spielt vor allem der Zeitpunkt der „Zweigernte“ eine wichtige Rolle. In der Regel werden die Birken Anfang Juli beschnitten, da die Zweige dann besonders geschmeidig sind und sich länger halten. Nach der „Ernte“ werden die frisch gekappten Birkenzweige an einem schattigen Ort an der frischen Sommerluft getrocknet.

Weiterlesen

Marokkanische Olivenölseife

Hochwertige Pflege für die Haut

Marokkanische Olivenölseife

Marokkanische Olivenölseife

Marokkanische Olivenölseife ist in Deutschland bisher kaum bekannt. Dabei stecken die wertvollsten Inhaltsstoffe der Olive in dieser Seife. Anders als bei der klassischen Olivenölseife reifen die Oliven am Hain solange, bis sie den höchsten Reifegrad erreicht haben und sich schwarz einfärben. Die Oliven sind ab diesem Moment nicht nur sonnenverwöhnt, sondern auch reif und reich an Inhaltsstoffen, wie Vitamin A, B1, B2, B6 und E, Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen sowie Glykosid, Oleosid und hochwertigem Öl. Diese wertvollen Vitamine und Spurenelemente verwöhnen besonders empfindliche Haut.

Wofür wird marokkanische Olivenölseife genutzt?

Die marokkanische Olivenölseife wird sowohl zuhause zur Reinigung der Haut nach dem Peeling, als auch im Hamam zur Zwischenreinigung während der Anwendung genutzt. Anders als normale Seife, wirkt die marokkanische Olivenölseife nach dem Auftragen auf die Haut für gut 1 Minute ein, bevor sie mit lauwarmen Wasser abgespült wird. Die Haut fühlt sich anschließend so samtig zwar an, wie ein Babypopo.

Anwendungstipp für zuhause:
Bevor Sie die marokkanische Olivenölseife auf der Haut auftragen,  befreien Sie den Körper von kleinen Hautschüppchen. Hierzu empfehlen wir unseren robusten Peelinghandschuh aus 100% Seide. Durch das Abrubbeln werden nicht nur kleine Hautschüppchen entfernt, sondern auch die Durchblutung der Haut wird angeregt. Nehmen Sie nach dem Peeling eine etwa esslöffelgroße Menge von der marokkanische Olivenölseife und reiben Sie damit gleichmäßig Ihren Körper ein. Alternativ können Sie die marokkanische Olivenölseife auch sanft mit dem Peelinghandschuh in die Haut einmassieren. Für freie Atemwege und einen angenehmen Duft empfehlen wir die marokkanische Olivenölseife mit Eukalyptus. Lassen Sie die Olivenölseife nun für gut 1 Minute in die Haut einziehen. Spülen Sie anschließend die Seife mit lauwarmem Wasser ab. Die Haut ist nun geschmeidig zart.

Anwendungstipp für das Hamam:
Im Hamam wird die marokkanische Olivenölseife zur Zwischenreinigung genutzt. Starten Sie also zunächst mit der klassischen Seifenschaummassage, um den Körper von kleinen Hautschüppchen zu befreien. Zum Peelen der Haut empfehlen wir Ihnen unseren feinen Peelinghandschuh aus Seide, den Sie dem Gast anschließend für zuhause mitgeben können. Tragen Sie anschließend die marokkanische Olivenölseife gleichmäßig auf dem gut durchbluteten Körper auf und lassen diese für etwa 1 Minute in die Haut einziehen. Für freie Atemwege und einen angenehmen Duft empfehlen wir die marokkanische Olivenölseife mit Eukalyptus. Anschließend spülen Sie den Körper mit einer Tas und lauwarmem Wasser von Kopf bis Fuß ab. Die Haut ist nach Behandlung noch zarter und geschmeidiger.

Massagebürsten

Wohlbefinden für die Haut

Massagebürsten

Massagebürsten

Schon seit geraumer Zeit nutzen die Menschen Bürsten zur sanften Massage der Haut. Denn die kreisenden und streichenden Bewebungen reinigen die Haut, regen das Herzkreislaufsystem an und fördern die Durchblutung. Nach der Anwendung strömt eine wohlige Wärme durch den Körper und die Haut fühlt sich samtig weich an. Bei regelmäßiger Nutzung bürsten Sie Ihre Haut Schritt für Schritt schön, denn eine Bürstenmassage und dient ebenfalls der Hautstraffung.

Welches ist die richtige Massagebürste für mich?

Für die Auswahl der richtigen Massagebürste sollten Sie vor allem auf den Härtegrad der Borsten und die gewünschte Handhabung achten. Die Borstenstärke sollte dabei auf jeden Fall der eigenen Hautempfindlichkeit angepasst werden. Die Bürste sollte unbedingt einen Stiel haben, wenn Sie sich damit regelmäßig Ihren ganzen Rücken massieren wollen.

Welchen Besatz gibt es?

Unter dem Begriff „Besatz“ versteht man bei einer Massagebürste die Haare des Bürstenkopfes. Der Besatz kann entweder aus Tierhaaren oder aus Naturfasern bestehen.

Tierhaar:

  • Borsten sind die Haare von Haus- und Wildschweinen. Da die Borsten an den Haarwurzeln dicker und härter sind als die Spitzen, lassen sich daraus Bürsten mit hartem, als auch weichem Besatz herstellen. Zum Teil werden auch harte und weiche Borsten miteinander gemischt, um eine Bürste mit mittelstarkem Härtegrad zu erzeugen.
  • Auch der Schweif und die Mähne von Pferden werden zur Herstellung von Massagebürsten genutzt. Die Haarstruktur ist kräftig und strapazierfähig. Dadurch kann diese Massagebürste sowohl zur Trocken- als auch Nassmassage genutzt werden.

Naturfasern:

  • Sisal ist eine widerstandsfähige Pflanzenfaser und wird aus den Blättern der mexikanischen Sisalpalme gewonnen. Dank der strapazierfähigen Fasern können Sisalhandschuhe und Massagepads  ebenfalls für die Trocken- und Nassmassage genutzt werden.  Sisal wird sehr oft zur Herstellung von Massagehandschuhen und –bürsten genutzt.
  • Luffa ist das getrocknete Innere des Schwammkürbises, der in den Tropen beheimatet ist. Der natürliche Luffa-Schwamm wird überwiegend für Massagebürsten und Pads genutzt.

Wie massiere ich meinen Körper richtig mit einer Massagebürste?

Bei der Massage mit einer Bürste ist es sehr wichtig, immer an der rechten Körperseite in kreisförmigen Bewegungen zu beginnen – zum Herzen hin. Angefangen wird an der Außenseiten der rechten Waden. Danach arbeitet man sich langsam zur Wadeninnenseite und anschließend über die Außenseite hoch zum Oberschenkel. Danach ist das linke Bein an der Reihe. Das Gleiche gilt für die Arme: Begonnen wird an der rechten Hand, von der aus man sich in Längsrichtung langsam zur Schulter hocharbeitet. Anschließend wird die linke Seite gebürstet. Die Brust wird von oben nach unten, entlang der Rippen zum Brustbein gebürstet. Die empfindlichen Brustwarzen werden dabei ausgespart. Zum Schluss wird die Bauchpartie vorsichtig massiert. Dabei kreist die Bürste im Uhrzeigersinn um den Nabel herum. Ein anschließendes Einölen oder Eincremen der Haut erhöht das Wohlbefinden.

RHASSOUL

Mineraltonerde aus dem Atlas-Gebirge

Rhassoul

Rhassoul – Mineraltonerde aus dem Atlasgebirge

Rhassoul – Eine alte Tradition aus Nordafrika
Das Wort Rhassoul stammt aus dem Arabischen und heißt übersetzt „waschen“.

Bereits seit vielen Jahrhunderten wird die schwarzbraune Mineraltonerde im marokkanischen Atlas-Gebirge abgebaut und von den Einheimischen sowohl zur traditionellen Heilkunst als auch zur natürlichen Waschung des Körpers und der Haare verwendet.

Wie das Wort Mineralerde schon verrät, besteht Rhassoul hauptsächlich aus natürlichen Mineralien wie Magnesium, Calcium, Silizium und Eisen und ist frei von sämtlichen chemischen Zusatzstoffen. Daher eignet sich die Behandlung mit Rhassoul besonders für Allergiker oder Menschen mit Hautproblemen, da Rhassoul vor allem für seine pflegende, peelende und entzündungshemmende Wirkung bekannt ist und den natürlichen Schutzmantel der Haut bzw. Kopfhaut nicht angreift. Lediglich kleine Hautschüppchen werden gebunden und sanft beim Abwaschen entfernt.

Wie rühre ich die Rhassoul-Tonerde an?

Vom Pulver zur fertigen Rhassoul-Paste

Da das „echte“ Rhassoul vor allem in Pulverform angeboten wird, muss es vor der Anwendung angerührt werden. Dazu vermengt man etwa 3-4 Esslöffel Pulver (je nach Belieben) mit lauwarmem Wasser bis sich beides gut vermischt hat und eine homogene Paste entstanden ist. Das Mischverhältnis ist etwa  1 (Pulver) : 2,5 (Wasser).

Alternativ kann das Rhassoul-Pulver auch mit lauwarmer Milch angerührt werden, die als zusätzlicher Feuchtigkeitsspender dient. Hier ist das Mischverhältnis 1 (Pulver) : 4 (Milch). Ätherische Öle aus biologischem Anbau (s. Bioduftöle)  verleihen der Paste je nach Belieben einen blumigen oder erfischenden Duft. Auch flüssiger Honig kann der Paste in kleiner Dosierung beigemengt werden (s. Saunahonig).
Anschließend trägt man die Paste auf den Körper auf und lässt sie nach Belieben einwirken, damit sich die Mineralien voll entfalten können. Danach wird die Paste mit lauwarmem Wasser abgewaschen, wobei die Haut noch einmal zusätzlich sanft gepeelt wird.
Bei regelmäßiger Anwendung verfeinert Rhassoul nach und nach das Hautbild und lässt die Haut feinporiger aussehen.

Hinweis:

Die Rhassoul-Paste sollte nicht zur Wäsche von chemisch-gefärbtem Haaren eingesetzt werden, da die Mineralien die schon aufgeraute Struktur des Haares zusätzlich angreifen können.

Saunahonig

für samtweiche Haut nach dem Saunieren

Saunahonig

Saunahonig

Seit jeher ist Honig eine der süßesten Versuchungen für Körper und Geist. Der gelbgoldene Saft genießt bis heute noch immer höchste Wertschätzung als Nahrungs- und Heilmittel. Honig wird aber auch eine Schönheitspflegewirkung nachgesagt, sodass viele  Hautpflegeprodukte Honig enthalten. Honig besteht aus etwa 70 Prozent Fruktose und Glukose sowie rund 21 Prozent Wasser. Die restlichen 9 Prozent setzen sich aus weiteren Zuckerarten, Enzymen, Vitamienen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Pollen und sortenspezifischen Aromastoffen zusammen.

Saunahonig hat eine wohltuende, straffende und pflegende Wirkung auf die Haut und spendet ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Hautreizungen und kleine Entzündungen heilt der Honig Dank seiner antiseptischen Formel. Außerdem entspannt er die Muskulatur.

Wie nutze ich den Saunahonig?

Für eine samtigweiche Haut wird der Saunahonig während des letzten Sauna- oder Dampfbades auf die leicht feuchte Haut aufgetragen und mit kreisenden Bewegungen einmassiert. In der Wärme ziehen die pflegenden Wirkstoffe des Saunahonigs langsam in die Haut ein. Nach dem Saunabesuch wird der Honig abgespült. Die Haut strahlt voller Schönheit und fühlt sich herrlich zart an.