Hamam, Sauna & Spa -
Wissenswertes für Wellnessliebhaber

Birkenreisig

Eine alte Saunatradition aus Finnland

Birkenreisig

Birkenreisig

Es ist nicht nur der herrliche Duft von frischer Birke, der einen Sauna-Aufguss mit einem Birkenquast unvergesslich macht. Es ist vor allem das wohlig warme Gefühl im Körper nach der sanften Klopfmassage mit dem Birkenreisig. Denn die leichten Schläge, zusammen mit der Wärme in der Sauna, lösen Muskelverspannungen und regen die Durchblutung der Haut an. Das Einatmen der freigesetzten ätherischen Öle ist zudem eine Wohltat für die Atemwege. Der typische Birkenreisig wird aus den Zweigen von dichtbelaubten, frischen und vor allem blütenlosen Birken hergestellt. Für die Anfertigung eines hochwertigen Birkenquastes spielt vor allem der Zeitpunkt der „Zweigernte“ eine wichtige Rolle. In der Regel werden die Birken Anfang Juli beschnitten, da die Zweige dann besonders geschmeidig sind und sich länger halten. Nach der „Ernte“ werden die frisch gekappten Birkenzweige an einem schattigen Ort an der frischen Sommerluft getrocknet.

Wie benutze ich einen Birkenreisig?

Vor der Anwendung des Birkenreisigs sollte dieser vorsichtig in warmem Wasser getränkt werden, bis die Blätter gut durchfeuchtet sind. Dadurch werden sie für die Klopfmassage weich und geschmeidig. Anschließend beginnt man mit der Reisigmassage an den Beinen. Dabei startet man an den Füßen und arbeitet sich langsam zu den Oberschenkeln hoch. Nach den Beinen sind die Arme an der Reihe. Auch hier beginnt man an den Händen und endet an der Schulter. Nach dem Rücken wird abschließend die Brust und der Bauch mit leichten Schlägen massiert. Die ideale Temperatur der Sauna während der Massage sollte dabei zwischen 70°C und 90°C liegen.
Ein Birkenreisig kann mehrmals verwendet werden. Wichtig hierbei ist, dass der Quast nach dem Gebrauch mit kaltem Wasser abgespült, ausgeschüttelt und an einem dunklen, luftigen Ort zum Trocknen aufgehängt wird. Vor der nächsten Anwendung muss der Birkenquast erneut eingeweicht werden.

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